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Kanalinspektion
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Vorgehensweise
In der Regel ist zur Dichtigkeitsprüfung eine Rohrreinigung durch Hochdruckspüler und eine optische Inspektion notwendig. Die optische Inspektion hat viele Vorteile, zum einen eventuelle Schäden zu lokalisieren und durch unsere 3D-Technik einen genauen Lageplan der Abwasserrohre zu erstellen.

Die genaue Lokalisierung von Undichtigkeiten besitzt den Vorteil bei kleineren Schäden ohne Freilegung der Abwasserrohre, durch z.B. Inlinerverfahren, zu sanieren. Werden durch die optische Inspektion keine Schäden sichtbar kann die Dichtigkeit mittels Luft oder Wasser nachgewiesen und in der Dokumentation transparent für den Grundstückseigentümer und der zuständigen Kommune dargestellt werden.

Durch unsere abbiegefähige Farb-Dreh-Schwenkkopfkamera mit Lindauer Schere ist es uns möglich, ausgehend von Revisionsöffnungen oder Kanalschächten, das gesamte Grundstücksentwässerungssystem mit allen Abzweigen und Verästelungen zu inspizieren und zu dokumentieren. In Verbindung mit dem 3D-Kanalverlaufsvermess-System zusätzlich zu vermessen und kartieren.

Das Funktionsprinzip der Lindauer Schere



Die Kamera wird über verschiedene Vortriebsmöglichkeiten in die Entwässerungsleitung eingespült bzw. eingeschoben und vor dem zu untersuchenden Abzweig positioniert. Nun wird die spezielle Scherenmechanik ausgefahren und mit Vortrieb in den Abzweig gelenkt. Nach dem erfolgreichen Abbiegen wird nun die ausschließlich zum Abbiegen und Überwinden von Muffenversätzen oder Hindernissen notwendige Scherenmechanik wieder vollständig in das Kameragehäuse zurückgefahren und ermöglicht ein freies Kamerabild. Somit können Rohrverbindungen oder Rohrteilstücke komplett 90° Grad abgeschwenkt und 360° Grad abgekreist werden.

Sehen Sie hier die Vorgehensweise in Bildform:   

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